Ingenieurkunst des 15. und 18. Jahrhunderts

Die Hohe Brücke

Der Weg auf den St. Georgenberg führt über die Hohe Brücke, die zu den schönsten gedeckten†Holzbrücken Österreichs zählt. Die Brücke überspannt die Bergschlucht des Georgenbergbaches und ist der einzige Zugang zum Kloster.

Das erste Mal historisch greifbar wird eine vielleicht schon aus dem 13. Jahrhundert stammende Brücke im Jahre 1448, als sie am 1. November um 4 Uhr früh abbrennt.

1470 brennt die 1461 neugebaute Brücke wieder ab.

1489 stürzt sie infolge von Schneedruck wieder ein und wird 1497 neu erbaut.

1515-1525 wird das noch heute erhaltene Torhaus gebaut.

1689 beschädigt eine Lawine vom Stanerjoch Torhaus und Brücke, die dann beim großen Brand vom Oktober 1705 endgültig zerstört werden.

Abt Cölestin Böhm läßt die Hohe Brücke durch den Schwazer Zimmermeister Michael Lentner bis 1709 neu erbauen. Dessen Holzkonstruktion besteht heute noch.

Sie entgeht 1819 knapp der erneuten Zerstörung.

2004 wird die Brücke unter Aufsicht des Bundesdenkmalamtes restauriert. Dafür wurde der Europa Nostra Award verliehen.

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